Zitat des Monats

"Die Transportzellen waren voller Menschen. Ein Bereich mit Gestank und Unrat."

Dr. Alfons Wilding, von 1975 bis 1976 im Zuchthaus Cottbus inhaftiert

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"Ziviman" - Filmworkshop 2016

Ziviman! Dieser fiktive Superheld erscheint dem 15-jährigen Julian bei seinen Vorbereitungen zu einem Vortrag über Zivilcourage. Schnell begreift er, dass „Bürger-Mut“ nicht ungedingt bedeutet, einer alten Frau über die Straße zu helfen. Mut zu haben bedeutet einiges mehr. So trifft Ziviman im Showdown auf die bösen Lästerschwestern und löst deren Anstiftungen zur Gewalt mit ganz eigenen Mitteln.

„Wir drehen durch!“ Unter diesem Motto entstand in den Herbstferien 2016 in einem einwöchigen Filmworkshop für Jugendliche der Kurzfilm „Ziviman“. Zehn junge Teilnehmer im Alter von 14 bis 19 Jahren entwickelten in nur 5 Tagen die Idee, schrieben das Skript, lernten den Umgang mit der Filmtechnik und drehten den Film in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus sowie an verschiedenen Drehorten in der Stadt Cottbus. Sie befragten mehrere Zeitzeugen, die zu DDR-Zeiten als Dissidenten und Fluchtwillige im damaligen Zuchthaus Cottbus inhaftiert waren, sowie Engagierte in der Geflüchtetenhilfe zum Thema Zivilcourage.

Der Film gewann am 7.11.2016 den Publikumspreis bei der 14. Cottbuser FilmSchau im Rahmen des Filmfestivals Cottbus.

 

Zeitraum:

1.8. bis 31.12.2016
Projektwoche: 17.10. bis 21.10.2016

Zielgruppe:

Jugendliche aus Cottbus (offene Kinder- und Jugendarbeit)

Ergebnis:

Kurzfilm "Ziviman"
DVD: bestellbar beim Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.
online: Ziviman bei Youtube

Kooperationspartner und Beteiligte:

Filmemacher Erik Schiesko / Konturprojekt Cottbus,
Zeitzeugen der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus,
FluMiCo (Netzwerk Flucht und Migration Cottbus)

Finanzierung: Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung der Stadt Cottbus verwirklicht.

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