Zitat des Monats Dezember

Ich habe um Weihnachten 1977 herum die Arbeit bei Sprela verweigert. Ich wollte für diesen Staat nichts mehr machen, weil sie mir die Ausreise nach Westdeutschland verweigert hatten. Daraufhin haben sie mich bis kurz vor meiner Entlassung in die DDR im März 1978 in die neu eingerichteten Tigerkäfigzellen eingesperrt.

(Burkhardt Aulich, von 1977 bis 1978 im Zuchthaus Cottbus inhaftiert.)

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Forschung

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Die Erforschung der Geschichte des Zuchthaus Cottbus und die der Menschen, die aus politischen Gründen darin inhaftiert und Repression erfahren haben, ist eine der Aufgaben der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus.


Schwerpunkt der Forschungstätigkeit ist die Sammlung von mündlichen und schriftlichen Quellen politischer Häftlinge des Zuchthaus Cottbus. Zu diesem Zweck baut die Gedenkstätte ein Zeitzeugenarchiv auf. Gleichzeitig finden Recherchen zur Geschichte des Zuchthaus Cottbus in verschiedenen Archiven statt. Sie bilden die Grundlage der Dauerausstellung „Karierte Wolken“ – politische Haft im Zuchthaus Cottbus 1933-1989“, mit ihren Exponaten, Medienstationen und einer Vertiefungsebene.


Um die Geschichte des Haftortes Cottbus aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, werden verschiedene Forschungsprojekte durchgeführt, die in Sonderausstellungen präsentiert werden. In der Gedenkstätte stehen für Recherchen zum historischen Ort, zur Vertiefung des Ausstellungsbesuches und für Forschungsvorhaben ein Archiv und eine Präsenzbibliothek zur Verfügung.