Zitat des Monats Juli

"Im Gelände des Zuchthauses war eine Filterproduktion für Giftmasken eingerichtet worden. Ein kriegswichtiges Unternehmen mit Fließbandfertigung! [...] Die an den Maschinen arbeitenden Frauen standen vor den Maschinen mindestens zehn Stunden."

Greta Kuckhoff, von 1944 bis 1945 in Cottbus inhaftiert.

Weitere Zitate

Forschung

forschung

Die Erforschung der Geschichte des Zuchthaus Cottbus und die der Menschen, die aus politischen Gründen darin inhaftiert und Repression erfahren haben, ist eine der Aufgaben der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus.


Schwerpunkt der Forschungstätigkeit ist die Sammlung von mündlichen und schriftlichen Quellen politischer Häftlinge des Zuchthaus Cottbus. Zu diesem Zweck baut die Gedenkstätte ein Zeitzeugenarchiv auf. Gleichzeitig finden Recherchen zur Geschichte des Zuchthaus Cottbus in verschiedenen Archiven statt. Sie bilden die Grundlage der Dauerausstellung „Karierte Wolken“ – politische Haft im Zuchthaus Cottbus 1933-1989“, mit ihren Exponaten, Medienstationen und einer Vertiefungsebene.


Um die Geschichte des Haftortes Cottbus aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, werden verschiedene Forschungsprojekte durchgeführt, die in Sonderausstellungen präsentiert werden. In der Gedenkstätte stehen für Recherchen zum historischen Ort, zur Vertiefung des Ausstellungsbesuches und für Forschungsvorhaben ein Archiv und eine Präsenzbibliothek zur Verfügung.