Zitat des Monats August

"Mit 85 Tagen Einzelhaft versuchte man meinen freiheitlichen Gedanken zu brechen."

(Ewald Mildner, von 1965 bis 1967 aus politischen Gründen inhaftiert)

Weitere Zitate

Zeitzeugenarbeit

Die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus will am historischen Ort Erkenntnisse über das begangene Unrecht in der Vergangenheit und der jüngeren Zeitgeschichte vermitteln. Unsere Arbeit zielt auf eine vertiefte Auseinandersetzung mit Einzelschicksalen ab, wozu die ehemaligen politischen Häftlinge als Zeitzeugen zur Verfügung stehen.

Entlassungsschein 1984 SchettlerDas Zeitzeugenarchiv der Gedenkstätte bewahrt und erschließt die Erfahrungen und Erlebnisse von ehemaligen politischen Gefangenen des Zuchthaus Cottbus. Es werden Interviews mit Zeitzeugen geführt, transkribiert und der wissenschaftlichen Nutzung zugänglich gemacht. Ergänzend sammelt das Zeitzeugenarchiv weitere Materialien von Zeitzeugen wie persönliche Fotos, Dokumente und Gegenstände, dokumentiert diese und erfasst sie im Archiv.

 

 

Für die Dokumentation der erlittenen Haftzeit in Cottbus besteht noch erheblicher Forschungsbedarf, wo wir auf die Unterstützung von ehemaligen Inhaftierten des Zuchthaus Cottbus angewiesen sind.

 

Zeitzeugenaufruf der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

(Haft-) Zwangsarbeit im Strafvollzug Cottbus

Ein bisher noch nicht hinreichend untersuchtes Thema stellt die (Haft-) Zwangsarbeit im Strafvollzug in Cottbus dar. Eine Klärung der Fragen, unter welchen Bedingungen politische Häftlinge im Strafvollzug Cottbus Zwangsarbeit ausgesetzt waren, leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte und schafft Voraussetzungen für eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei der Aufarbeitung dieses so wichtigen Themas unterstützen könnten. Der unten stehende Fragebogen soll Informationen zur (Haft-) Zwangsarbeit im Strafvollzug Cottbus zusammentragen, um sie in eine Sonderausstellung zum Thema (Haft-) Zwangsarbeit einfließen zu lassen. Die personenbezogenen Daten werden vertraulich behandelt. Alternativ können Sie den Fragebogen auch anonym ausfüllen.

Die Sonderausstellung wird am 10. Dezember 2017 in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus eröffnet. Sie wird von der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Lausitzer Braunkohle finanziert.

Sie können den Fragebogen am Computer ausfüllen und dafür die .docx-Datei nutzen, die Sie unter Downloads (siehe unten!) finden. Darüber hinaus würden wir uns freuen, wenn Sie das Zeitzeugen- und Dokumentationsformular ausfüllen und zusenden.

Bitte schicken Sie den ausgefüllten Fragebogen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Alternativ können Sie die Fragen auf einem gesonderten Blatt bitte in deutlicher Handschrift beantworten und uns per Post an folgende Adresse übersenden:

 

Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.

Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

Bautzener Straße 140

03050 Cottbus

 

oder per Fax: 0355 290133 33. Gerne schicken wir Ihnen den Fragebogen auf Anfrage auch postalisch zu.

Für Rückfragen steht ihnen Jennifer Rietz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus, gern zur Verfügung.

Telefon: 0355 290133 11

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

pdf iconDokumentations- und Zeitzeugenformular

Bitte ausfüllen und unterschrieben zusenden.