Zitat des Monats September 2017

"Jede Würde des Menschen war einfach weg."

(Rainer Dellmuth, im Zuchthaus Cottbus 1972 inhaftiert)

Weitere Zitate

Gästebuch

Auszüge aus dem Gästebuch der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

2017

2016

14. Jul.

Super interessante und schöne Ausstellung :)!

C. Schubert

05. Jul.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. 

Ingolf u. Sigrid

30. Jun.

Jeder Mensch ist EINZIGARTIG. Behandelt ihn mit WÜRDE!

 

28. Mai.

Aus vielen Erzählungen aus dem früheren Leben meines Mannes haben wir heute den Schritt getan. Voller Emotionen und traurig gestimmt haben wir vieles Aufgenommen. Um alles aufzuarbeiten waren wir hier. Danke dem Sponsoren und den fleißigen Helfern. Alles schwer zu glauben, war aber so.

Günther und Roswitha

21. Mai.

"Vor mehr als 40 Jahren war ich hier unfreiwillig. Heute habe ich diese Stätte wieder aufgesucht und bin beeindruckt. Vielen Dank für die schöne Arbeit und die Erinnerung an diese Zeit."

Unterschrift nicht lesbar

20. Mai.

"Ganz herzlichen Dank für jahrelange treue, geschickte, kluge und qualifizierte Arbeit zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Cottbus! Machen Sie bitte weiter! Auf Wiedersehen hier, bei der Stiftung Aufarbeitung oder der Geschichtsmesse!"

Danke, Ihr Rainer Eppelmann

19. Apr.

"Ich musste nochmal hierher zurück, um die Gedenkstätte von innen zu sehen. War von Nov. 69 bis Juli 70 hier Insasse des Zuchthauses. Wurde vorzeitig freigekauft. 'Saß' wegen staatsfeindlicher Hetze und Propganda hier ein."

Martin Brama

06. Feb.

„Eine sehr interessante und aufschlussreiche Ausstellung. Danke für die Möglichkeit dieser anschaulichen Ausstellung.

Fam. Brakat u.Teltenbon

27. Jan.

„Positiv! Sehr interessant & informativ.
Waren auch positiv überrascht, dass ein ehemaliger Häftling über seine Zeit im Knast reden konnte. Er war auch sehr sympathisch und konnte es mit positiven Sachen verknüpfen.“

S + J

10. Jan.

„Positiv überrascht!
Sehr interessant & lehrreich. Durchweg sehenswert!
Die Gedenkstätte wird definitiv weiterempfohlen.“

Matthias & Nicole

2015

11. Dez.

„Wunderbar! Vielen Dank für die Möglichkeit einmal das Zuchthaus zu sehen.
Früher habe ich direkt vom Spielplatz schreie hören können.“

Helga & Martin

30. Okt.

"So viel Mühe gegen das Vergessen! Vielen Dank!"

A.+M.

03. Okt.

„Unsere Divise lautete: ‚Lieber tot, als Rot!‘ inhaftiert von 1979-1980 hier in Cottbus, Zelle 301 Kleidernummer: 249.“

Hans Thomas Laube

23. Sep.

„Sehr bewegend und informativ! Gedenkstättenkonzept sehr gut umgesetzt!
Sehr sehenswert!“

Katherina Dimitrakopoulou (Griechenland)

17. Sep.

„Aufbewahren für alle Zeit - das gilt nicht nur für Akten, sondern auch für Gebäude! Eine sehr gelungene, beeindruckende Ausstellung. Für die Zukunft Ihnen alles Gute und viele Besucher!“

Jes Möller / Verfassungsgericht des Landes Brandenburg

21. Aug.

„Sehr beeindruckend und aufwühlend für mich! Ich dachte, es wäre ‚vorbei‘! Durch meinen Besuch fühle ich, als wäre es erst gestern gewesen! Ich habe hier zwischen 1982 – 1983 elf Monate verbringen müssen und kenne dieses Gelände und die hier vollzogenen Praktiken zu jener Zeit nur all zugut!
Unbegreiflich das es immer noch Menschen gibt, die diese Verbrechen der SED-Diktatur abstreiten oder verharmlosen möchten! […]“

M. Landsberg

19. Mai.

„[…] Eine bewegende und nachdenklich machende Gedenkstätte, die den Wert von Freiheit auch sinnlich erfahrbar macht. […]“

Uwe und Sabine aus Bamberg

16. Mai.

„Sehr interessant, informativ und man bekommt als junger Mensch einen Einblick in die Geschichte.“

ohne Unterschrift

02. Jan.

„Es ist fast 40 Jahre her, aber diese Stätte zu sehen, verursacht immer noch Herzrasen und Tränen! Danke, allen Ehrenamtlichen und Engagierten, diese Gedenkstätte zu erhalten, und der Jugend das Unglaubliche zu erklären“

ohne Unterschrift

2014

19. Nov.

„Für mich ist dieser Ort eine Begegnung mit meiner Vergangenheit. Ich war hier in Cottbus von Mai 1983 bis Ende Januar 1984. Viele Erinnerungen stürmen auf mich ein. Wir sollten nicht vergessen, dass auch heute noch Menschen in Unfreiheit leben.“

Andreas Hauptmann

12. Jun.

„Die Kolleginnen und Kollegen der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur haben ihre diesjährige Studienexkursion in das Menschenrechtszentrum Cottbus durchgeführt. Was für eine großartige Arbeit! Nicht nur die Ausstellung ist ergreifend, das unglaubliche Engagement der vielen Helferinnen und Helfer ist äußerst bemerkenswert. […]“

Mitarbeiter der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

18. Feb.

„Ein sehr informativer und nachdenklicher Abend für den Lions Club Cottbus. Dem Menschenrechtszentrum Cottbus viel Unterstützer für diese wichtige Arbeit der Aufarbeitung unserer Geschichte.“

Dr. Klaus Freytag

04. Jan.

„Tolle Ausstellung, emotional und zugleich sachlich! Viele Aspekte unserer Geschichte werden beleuchtet und im großen Blick von bzw. auf Menschenrechte dargestellt. Lasst uns nicht vergessen: Menschenrechte waren nie und sind auch heute noch nicht immer eine Selbstverständlichkeit. […]“

Birgit Büchner

2013

10. Dez.

„Eine beeindruckende und zugleich bedrückende Ausstellung. Wir dürfen nie vergessen, was Diktaturen in Deutschland angerichtet haben.
Ich wünsche der Ausstellung viele nachdenkliche Besucher und danke besonders den ehemaligen Insassen für ihr Engagement. Ohne sie hätte es diese beeindruckende Ausstellung nicht gegeben."

Dietmar Woidtke (Ministerpräsident des Landes Brandenburg)

10. Dez.

„Es hat sich gelohnt und es lohnt sich immer wieder, sich für Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung einzusetzen!“

Uwe Kaspereit

10. Dez.

„Ich bin beeindruckt von der Ausstellung! Sie ist informativ, bewegend, schlägt eine Brücke von vergangenem Unrecht zu heutiger Auseinandersetzung mit Menschenrechtsverletzungen damals und heute. Herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten, weiterhin eine so erfolgreiche Arbeit und viele interessierte Besucherinnen und Besucher.“

Maria Nooke, Stiftung Berliner Mauer

10. Dez.

„Vielen Dank allen Leuten, die sich so viele Gedanken und Mühe gemacht haben und diese Ausstellung auf den Weg gebracht haben. Nie soll die furchtbare Vergangenheit vergessen werden. Ich hoffe sehr, dass unsere Kinder den Weg hierher finden mögen.“

Fritz und Regina Leßmüller

16. Dez.

„Thomas Mann sagte 1929: Die Angst vor dem Kommunismus ist die Grundtorheit der Epoche. Aus dieser Angst wurde aggressiver Antikommunismus. Später wurde daraus der Faschismus.
Schon vergessen, welche international abgeurteilten Verbrechen der deutsche Faschismus beging? Nach 1945 haben im Westen Deutschlands das kapitalistische System, was die Faschisten hervor brachte, gut überleben dürfen. Heute im vergrößerten Deutschland laufen schon wieder Nazis rum.
Ich bin stolz darauf, in meiner Verantwortung in der DDR so etwas verhindert zu haben.
Die Ausstellung hier relativiert durch das Nebeneinanderstellen von Naziverbrechen und Fehlern der DDR die einmaligen Verbrechen der Nazis. Antikommunismus pur und eben typisch deutsch.“

R. Loeff, Lt.a.D.

20. Dez.

Kommentar zum Gästebucheintrag von R. Loeff

„Der erste Nachkriegsvorsitzende der SPD, Kurt Schumacher, hat die Kommunisten stets als ‚rotlackierte Nazis‘ bezeichnet. Er hat im Gegensatz zu den Kommunisten, die Weimarer Republik aktiv im Reichsbanner verteidigt, während die Nationalsozialisten gemeinsam mit den Kommunisten bekämpften und damit Hitler zur Macht verhalfen.
Die Nazis, die hier herumlaufen, sind vor allem das Produkt der kommunistisch-totalitären Erziehung.
Warum gibt es denn so viele Jung-Nazis in den neuen Bundesländern? Das Vorbild der Gestapo wie der Stasi war die Tscheka. Schon ab 1918 begannen Lenin und Trotzki die SU mit KZ-Lagern zu überziehen; Stalin der „unsterbliche Genius“ der Kommunisten, schloss mit Hitler einen Pakt. Alles schon vergessen?“

Unterschrift nicht lesbar