Zitat des Monats Juli

"Im Gelände des Zuchthauses war eine Filterproduktion für Giftmasken eingerichtet worden. Ein kriegswichtiges Unternehmen mit Fließbandfertigung! [...] Die an den Maschinen arbeitenden Frauen standen vor den Maschinen mindestens zehn Stunden."

Greta Kuckhoff, von 1944 bis 1945 in Cottbus inhaftiert.

Weitere Zitate

Kooperationen

Kooperation mit der Fakultät Architektur der BTU Cottbus

Studenten setzen sich auch wissenschaftlich mit der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus auseinander. Mittlerweile hat sich eine dauerhafte Kooperation mit der Fakultät Architektur der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus (BTU) etabliert.

Siebzehn postgraduierte Studenten aus acht Ländern, darunter sogar dem Iran und Bangladesch, entwickelten bereits im November/Dezember 2011 Konzepte über die Nachnutzung des Gefängnisses. Darüber hinaus gab es während des Wintersemesters 2011/12 in der Fakultät Architektur der BTU unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Rheidt ein Seminar über die Geschichte des Strafvollzugs am Beispiel des Zuchthauses Cottbus. Im den darauf folgenden zwei Sommersemestern kamen Architekturstudenten, die das Vermessen in der Gedenkstätte lernen und sich dabei ebenfalls mit der Geschichte des Ortes auseinandersetzen.


Seitdem gehört es zum Standardangebot der BTU Cottbus, dass jährlich Studenten unterschiedlicher Lehrstühle (z.B. Baugeschichte, Denkmalpflege, World Heritage Studies) zur Gedenkstätte kommen, die sich im Rahmen von Seminaren, Übungen oder Blockseminaren mit dem Bau, der Baugeschichte und zwangsläufig auch mit der politischen Geschichte des Gefängnisses beschäftigten. Die Studenten erforschen, zeichnen oder vermessen das Gefängnis, was ihrem Studium aber auch dem Menschenrechtszentrum Cottbus zugutekommt.