Zitat des Monats

"Die Transportzellen waren voller Menschen. Ein Bereich mit Gestank und Unrat."

Dr. Alfons Wilding, von 1975 bis 1976 im Zuchthaus Cottbus inhaftiert

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Pressemitteilung - Am Tag der Deutschen Einheit 5. Historisches Fahrzeugtreffen in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

Der Tag der Deutschen Einheit ist ein Tag der Freude. Ein solcher Tag sollte zum Anlass genommen werden, um über die Teilung und Wiedervereinigung unseres Vaterlandes nachzudenken. Das Menschenrechtszentrum Cottbus öffnet am Donnerstag, den 3. Oktober 2019 von 10:00 bis 17:00 Uhr seine Tore und bietet seinen Besuchern zum fünften Mal ein sehr besonderes Programm an. Zum diesjährigen Historischen Fahrzeugtreffen werden wieder ein paar Hundert historische Fahrzeuge aus nah und fern erwartet. Ein abwechslungsreiches Programm, bestehend aus Führungen durch die Gedenkstätte, Gesprächen mit ehemaligen politischen Häftlingen, Filmvorführungen, Klettern an der Kletterwand und weiteren Attraktionen, runden den erlebnisreichen Tag in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ab.

Im Rahmen des Fahrzeugtreffens wird um 12:00 Uhr die Ausstellung „Es war einmal die Mauer...“ mit Malereien aus drei Jahrzehnten von SOOKI, Gino Kuhn und Matthias Koeppel eröffnet.
Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls hat das Menschenrechtszentrum Cottbus die drei Maler, die zu DDR-Zeiten in Westberlin lebten und arbeiteten, eingeladen, an der Ausstellung „Es war einmal die Mauer ...“ mitzuwirken. Gino Kuhn war Westberliner Fluchthelfer, der bei einer seiner Fluchthilfeaktionen verraten wurde und für 2,5 Jahre in DDR-Gefängnissen inhaftiert war. Die aus Südkorea stammende SOOKI lebt und arbeitet seit 1984 in Berlin und Matthias Koeppel, seit jeher ein Maler der Berliner Stadtlandschaft, erkennt auch heute noch mit seiner Malerei die Verletzungen, die die Mauer dem Berliner Stadtbild zugefügt haben. Alle drei Maler haben ihre eigenen persönlichen Erfahrungen mit der Zerrissenheit ihrer Heimat, ihrer Familien und Freunden authentisch und künstlerisch anspruchsvoll verarbeitet. Die Ausstellung mit den Werken der drei Künstler wird vom Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober bis zum 30. November im einstigen Zellentrakt der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus gezeigt. Maren Dieckmann, Dezernentin und Leiterin des Geschäftsbereiches Jugend, Kultur und Soziales der Stadt Cottbus, wird die Ausstellung, die mit Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Christian Hirte, stattfindet, eröffnen.

Eintritt an diesem Tag für alle Angebote: 5,00 €, Kinder unter 12 Jahren Eintritt frei

Ort: Menschenrechtszentrum Cottbus e.V./Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus, Bautzener Straße 140, 03050 Cottbus

Für Fragen wenden Sie sich bitte an:

Sylvia Wähling
Geschäftsführende Vorsitzende Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. und
Leiterin der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus
Tel: 0049-355-290133-0 (Durchwahl-12)
Fax: 0049-355-290133-33
Funk:0049-172-3474179
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