Zitat des Monats

"Die Transportzellen waren voller Menschen. Ein Bereich mit Gestank und Unrat."

Dr. Alfons Wilding, von 1975 bis 1976 im Zuchthaus Cottbus inhaftiert

Weitere Zitate

Tribunal „Zwangsarbeit in politischer DDR-Haft“

11. - 13. September 2020

im Menschenrechtszentrum in Cottbus/ Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

(Bautzener Stra0e 140, 03050 Cottbus)

Eine Kooperationsveranstaltung der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG) mit dem Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. (MRZ), der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und der Denkmalstiftung für Opfer des Kommunismus (Victims of Communism Memorial Foundation, Washington, D.C.), gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters.

Mit dem Tribunal verfolgen wir folgende Ziele:
1. Wir wollen erreichen, dass über die zum großen Teil menschenverachtende Ausbeutung in politischer DDR-Haft in einer breiteren Öffentlichkeit gesprochen wird.
2. Wir wollen erreichen, dass eine internationale Jury Zeugen anhört, um festzustellen, ob die Merkmale von verbotener Zwangsarbeit und Ausbeutung nach den international anerkannten Definitionen erfüllt sind.
3. Wir wollen, dass die Befragung von Zeitzeugen, die Erkenntnisse mehrerer wissenschaftlicher Untersuchungen und das durch das Tribunal zu erwartendem Votum der internationalen Jury zu Konsequenzen in der Politik und Wirtschaft führen.

Die internationale Jury besteht aus Experten aus den USA, Südkorea, Russland, China/Frankfurt a.M., Tschechien und Deutschland. Darunter auch Abgeordnete der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU, FDP und ggf. SPD. Die Jury wird geleitet vom Staatsanwalt i.R. und ehemaligen politischen Häftling Dr. Matthias Bath.
Die internationale Jury wird sich rund 15 Zeugen und Zeuginnen aus verschiedenen Industriebereichen anhören, bevor es zum abschließenden Votum kommt.