Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. erarbeiten derzeit eine Ausstellung über das Leben nach der Haft der Männer und Frauen, die zwischen 1952 und 1989 aus der DDR-Untersuchungs- bzw. DDR-Strafhaft aus den Gefängnissen in Potsdam und Cottbus entlassen worden sind. Die Ausstellung soll 2026 fertiggestellt sein und zuerst in der Gedenkstätte Lindenstraße und anschließend im Menschenrechtszentrum Cottbus gezeigt werden.
Im Fokus der Ausstellung stehen die ehemaligen Inhaftierten der DDR-Haftorte in der Potsdamer Lindenstraße und in Cottbus. Ausgewählte Biografien machen das große Spektrum der Folgen von Haft und Repression ebenso wie unterschiedliche Lebenswege nachvollziehbar. Zentral sind die Erinnerungen der Betroffenen.
Das Projekt wird auf Vermittlung von Dr. Maria Nooke, der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur aus dem Mauerfonds des Bundes finanziert.