Am 31. August 2025 wurde die Paul-Gerhardt-Medaille der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, ein Preis für herausragenden Einsatz für Versöhnung und Frieden, an drei ehrenamtliche Initiativen verliehen – an den Kreisposaunenwart Tobias Richtsteig und den Berliner Bläserkreis Friedensgebet der Posaunenchöre, an das ökumenische Friedensgebet Wittstock und an die Nagelkreuzarbeit des Menschenrechtszentrum e. V. Cottbus. Wir freuen uns sehr über diese Würdigung und werden uns auch weiterhin für Menschlichkeit, ehrenamtliches Engagement und ein friedliches Zusammenleben einsetzen.

Das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. gehört seit 2015 zur internationalen Nagelkreuzgemeinschaft. Das Nagelkreuz gilt weltweit als Symbol für Versöhnung und den Einsatz für Frieden und Verständigung.

Die öffentlichen Nagelkreuzandachten in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus finden in der Regel an jedem ersten Mittwoch im Monat statt. Die Fürbitten im Menschenrechtszentrum gelten besonders den Menschen, die unter den Spätfolgen der kommunistischen Diktatur leiden und/oder auch heute noch immer unter Diktaturbedingungen in Gefängnissen inhaftiert sind.

Die Pressemitteilung des evangelischen Kirchenkreises zur Verleihung der Medaille vom 03.09.2025 kann hier als PDF herunter geladen werden (nicht barrierefrei): https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/cms-data/depot/datenupload/250903_PM_Paul-Gerhardt-Medaille-an-Nagelkreuzgemeinschaft-Cottbus.pdf.

Abbildung 1: Bischof Dr. Christian Stäblein, Fritz Lessmüller, Regina Lessmüller, Christoph Polster, Generalsuperintendentin Theresa Rinecker und Präses Harald Geywitz (v.l.n.r.) © Matthias Kindler

Abbildung 2: Die Paul-Gerhardt-Medaille für die Nagelkreuzarbeit im Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. © Matthias Kindler