Zitat des Monats

"Die Transportzellen waren voller Menschen. Ein Bereich mit Gestank und Unrat."

Dr. Alfons Wilding, von 1975 bis 1976 im Zuchthaus Cottbus inhaftiert

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Dauerausstellung „Vergangen, nicht vergessen – Das Zuchthaus Cottbus im Spiegel der Zeiten“

Die Ausstellung „Vergangen, nicht vergessen – Das Zuchthaus Cottbus im Spiegel der Zeiten“ im Außenbereich befasst sich an 16 Stationen mit der wechselvollen Geschichte des 22.000 qm großen Geländes seit der Erbauung der ersten Gebäude bis zur heutigen Nutzung durch das Menschenrechtszentrum Cottbus. Alte und neue Fotos, historische Pläne und informative Texten ermöglichen zahlreiche Einblicke in die Bau- und Nutzungsgeschichte der Gebäude. In Zitaten gibt die Ausstellung besondere Erlebnisse, Gedanken und Gefühle ehemaliger Inhaftierter wieder. Die Ausstellung thematisiert auch die jüngere Geschichte des Geländes, als es Justizvollzugsanstalt des Landes Brandenburg war und geht auf einige wichtige Ereignisse seit dem Kauf des ehemaligen Gefängnisses durch das Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. ein. An einigen Stationen der Ausstellung finden die Besucher kreative Werke von Cottbuser Jugendlichen, die im Rahmen von Kunst- und Schreibworkshops nach Gesprächen mit Zeitzeugen entstanden sind. Dabei geht es um die Auseinandersetzung mit Fragen nach Freiheit, Gefühlen, Ungewissheit, Gefangenschaft, Gesellschaft, Ausbeutung, Fremd- und Selbstbestimmung. Die Ausstellung wurde mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stadt Cottbus finanziert.