Zitat des Monats

"Die Transportzellen waren voller Menschen. Ein Bereich mit Gestank und Unrat."

Dr. Alfons Wilding, von 1975 bis 1976 im Zuchthaus Cottbus inhaftiert

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Pressemitteilung: „Stasi in Brandenburg“ - Vorstellung der Länderstudie der BStU im Menschenrechtszentrum Cottbus

Am Samstag, 10. Oktober 2020, 16:00 Uhr, stellt das Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) die Länderstudie „Stasi in Brandenburg“ im Menschenrechtszentrum Cottbus vor (Bautzener Straße 140, 03050 Cottbus).

Insgesamt 40 Kreisdienststellen und eine Objektdienststelle zur Überwachung des Gaskombinats „Schwarze Pumpe“ bei Hoyerswerda gehörten bis 1989 zu den drei Bezirksverwaltungen Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam im späteren Land Brandenburg. Wie verteidigte das Ministerium für Staatssicherheit die Diktatur? Welche Auswirkungen hatte dies für die Menschen im Land? Dr. Konstanze Soch (Herausgeberin) und Rüdiger Sielaff (BStU Frankfurt (Oder)) berichten über die Entstehung der Länderpublikation und skizzieren anhand von Dokumenten aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv das Wirken der Stasi. Im Mittelpunkt der Publikation stehen die regionalen Auswirkungen von politischen Ereignissen und die Reaktionen der Stasi entlang bedeutender historischer Ereignisse. Biografische Fallbeispiele veranschaulichen dabei die Auswirkungen der politischen Repression auf einzelne Personen. Auch das Ende und die Auflösung der DDR-Geheimpolizei sind Themen der Publikation. Bei der Veranstaltung am kommenden Samstag gehen Dr. Konstanze Soch und Rüdiger Sielaff  besonders auf den ehemaligen Bezirk Cottbus ein. Zeitzeugen ergänzen die Dokumente mit persönlichen Erinnerungen. Nach der Buchvorstellung diskutieren Dr. Konstanze Soch (BStU), Rüdiger Sielaff (Außenstellenleiter BStU Frankfurt/Oder) und Zeitzeugen. Die Moderation übernimmt Simone Wendler (ehem. Journalistin Lausitzer Rundschau). Bürgerinnen und Bürger, die in ihre Stasi-Unterlagen Einsicht genommen haben, können während der Veranstaltung aus ihren Erinnerungen auch berichten.

Für die Gäste besteht zwischen 15.00 - 18.00 Uhr die Möglichkeit, einen Antrag auf persönliche Aktensicht zu stellen. Ein gültiger Personalausweis ist für die Antragstellung notwendig. Es wird gebeten, eigene Kugelschreiber mitzubringen.

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln statt. Beim Einnehmen und Verlassen des Platzes ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend. Wir bitten um Anmeldung unter Angabe des Namens sowie einer Telefonnummer oder Mailadresse im Sekretariat des Menschenrechtszentrums telefonisch unter 0355-29013311 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Interessierte Besucher können die Gedenkstätte zwischen 13:00 – 18:00 Uhr zu den aktuellen Preisen besuchen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Sylvia Wähling

Geschäftsführende Vorsitzende Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. und

Leiterin der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

Bautzener Straße 140

03050 Cottbus

Tel: 0049-355-290133-0 (Durchwahl-12)

Fax: 0049-355-290133-33

Funk:0049-172-3474179

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www.menschenrechtszentrum-cottbus.de