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  • Informieren, Gedenken, ins Gespräch kommen

Veranstaltungskalender

Das Menschenrechtszentrum Cottbus lädt regelmäßig zu Veranstaltungen ein, mit denen es zur Auseinandersetzung mit Demokratie und Diktatur, Zivilcourage und Toleranz anregen möchte. Darüber hinaus werden zeithistorische, menschenrechtliche sowie aktuelle politische Themen angesprochen. Im Fokus steht vielfach der ehemalige Haftort an der Bautzener Straße, in dem jahrzehntelang zahlreiche politische Häftlinge unter inhumanen Bedingungen inhaftiert waren. Ausstellungseröffnungen, Tagungen und Vorträge, Diskussionsrunden, Buchvorstellungen, Lehrerfortbildungen, Konzerte sowie Film- und Theatervorführungen gehören zum vielfältigen Veranstaltungsangebot der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus.

Sie haben Fragen zu einer Veranstaltung oder möchten regelmäßig über unsere Angebote informiert werden? Dann kontaktieren Sie uns gerne.


13. August 2026 | 65 Jahre Mauerbau - Leben mit und nach der Haft (online via Zoom)

Die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus lädt anlässlich des 65. Jahrestages des Mauerbaus am Donnerstag, den 13. August 2026 um 17 Uhr zu einer virtuellen Kurzführung mit Zeitzeugengespräch zur Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“ ein. Mit dabei der ehemalige politische Inhaftierte Bruno Hiller. Die Teilnahme erfolgt online via Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie nach Anmeldung unter anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de.

Ort: Online

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13. August 2026 | 65 Jahre Mauerbau: Spurensuche im ehemaligen Gefängnis - Kostenloser Eintritt für Schülerinnen und Schüler (Ferienaktion | offenes Angebot)

Schülerinnen und Schüler können am Donnerstag, den 13. August zwischen 10 und 17 Uhr (letzter Einlass 16 Uhr) die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus kostenlos erkunden. Das Gelände wurde 142 Jahre als Haftanstalt genutzt. Während der NS- und SED-Diktatur waren viele Gefangene aus politischen Gründen inhaftiert. Fotos, Originalobjekte, zwei Gefangenentransporter und ein rekonstruierter Zellengang erzählen Geschichten über Mut, Repression und Alltag in den Diktaturen. Wieso wurden Menschen eingesperrt? Wie erging es ihnen während und nach der Haft? Der Besuch erfolgt individuell ohne Betreuung durch das Menschenrechtszentrum Cottbus. Für Begleitpersonen gilt der reguläre Eintritt (8€ / ermäßigt 5€). Empfohlenes Mindestalter: 14 Jahre. Tipp: Für eure selbstständige Tour durch die Ausstellung gibt’s an der Kasse ein Quiz mit spannenden Fragen zum Mitnehmen!

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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AUSGEBUCHT: 14. August 2026 | Lost Places – Öffentliche Führung durch verborgene Orte der ehemaligen Haftanstalt

Diese öffentliche Führung ist bereits ausgebucht. Die nächste Lost Place-Führung findet am Freitag, 23. Oktober 2026, um 11 Uhr statt. Dort sind noch freie Plätze vorhanden. 

Am Freitag, 14. August 2026 lädt die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus um 11 Uhr zur geführten Erkundung der verfallenen Gebäude und Katakomben ein, die sonst aufgrund ihres unsanierten Zustandes für den normalen Besucherverkehr nicht zugänglich sind. Der knapp zweistündige Rundgang führt durch die Lost Places der Cottbuser Haftanstalt – wie die frühere Ambulanz, die Arbeitshallen und Arrestzellen. Sie alle standen über Jahrzehnte leer, der Verfall nagt an ihnen, an einigen Stellen hat sich die Natur das Gelände zurückerobert. Die Teilnahme an der öffentlichen Sonderführung ist an diesem Tag ausnahmsweise zu einem ermäßigten Preis von 20€ möglich und beinhaltet zugleich den Eintritt in die Ausstellungen. Begrenzte Plätze: Es können max. 10 Besucherinnen und Besucher teilnehmen. Anmeldung bis zum 13. August 2026 unter anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de oder der Telefonnummer +49 (03 55) 29 01 33 – 0.

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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25. August 2026 | Bürgerberatung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?"

Das Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) bietet am 25. August von 11:00 bis 16:00 Uhr eine Bürgerberatung zum Thema Stasi-Akteneinsicht in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus an. Im Rahmen der Veranstaltung können Sie auch Anträge stellen.

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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26. August 2026 | Die Rolle der Deutschen Reichsbahn im Nationalsozialismus und die Deportation der jüdischen Bevölkerung Vortrag von Andreas Engwert (Historiker)

Die Deutsche Reichsbahn diente nach 1933 als das logistische Rückgrat des NS-Regimes. Mit Kriegsbeginn wickelte die Bahn neben den Massentransporten im Auftrag von Staat und Partei den Wehrmachtszugverkehr sowie die Transporte mit Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern ab, die u.a. bei Gleisarbeiten eingesetzt wurden. Durch die Deportation zahlloser Menschen war die Reichsbahn zudem unmittelbar am Holocaust und der Ermordung von Sinti und Roma beteiligt. Bei der fahrplanmäßigen Durchführung der Transporte in die Ghettos, Lager und zu den Vernichtungsstätten kamen zahlreiche Eisenbahner zum Einsatz. Der Vortrag findet voraussichtlich um 17:30 Uhr im Stadtmuseum Cottbus statt. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in Kürze auf unserer Website.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Cottbus: Bahnhof der Erinnerung. Deportationen und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“. Sie ist Teil des Programms „MemoRails – Halt! Hier wird an NS-Geschichte erinnert“ der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Projektträger ist das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. in Kooperation mit exhibeo e. V., der AG Stolpersteine Cottbus und den Städtischen Sammlungen Cottbus.

Ort: Stadtmuseum Cottbus, Bahnhofstraße 22, 03046 Cottbus 


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26. August 2026 | „Cottbus: Ein Bahnhof der Erinnerung. Deportationen und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“

Der Cottbuser Bahnhof war Ausgangspunkt von Deportationen. Das Projekt »Bahnhof der Erinnerung« erinnert mit Gedenkzeichen, Ausstellung und Veranstaltungen an NS-Verbrechen und wirbt für Menschenrechte. Das Gedenkzeichen am Cottbuser Hauptbahnhof wird am Mittwoch, den 26. August um 11 Uhr enthüllt. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen. Die temporäre Ausstellung kann dort noch bis zum 30. August besichtigt werden.

Das Menschenrechtszentrum Cottbus zählt zu den 13 Institutionen, die im Rahmen der von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ausgeschriebenen Projektförderung „MemoRails“ den Zuschlag erhalten haben.

Ort: Cottbus Hauptbahnhof

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28. August 2026 | Joachim Gottschalk - verfolgt und (un-)vergessen

Eine Tanzperformance mit Live-Klaviermusik zum Leben und Sterben von Joachim Gottschalk, einem der populärsten Film- und Theaterschauspieler zur NS-Zeit, der aufgrund der unerschütterlichen Liebe zu seiner jüdischen Frau in den Tod getrieben wurde. Die Premiere findet am 28. August 2026 um 18 Uhr Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. statt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gespräch. Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de oder der Telefonnummer +49 (03 55) 29 01 33 -0. 

Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Projektfonds Kulturplan Lausitz mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und ars momento e.V. und der Kulturförderung der Stadt Cottbus.

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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13. September 2026 | Tag des offenen Denkmals®

Am Sonntag, den 13. September 2026 lädt das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. wieder von 13 bis 18 Uhr zum Tag des offenen Denkmals® ein. Zahlreiche Ausstellungen sowie ein für die DDR-Zeit rekonstruierter Zellentrakt in einem ehemaligen Hafthaus geben Einblick in die Geschichte der früheren Haftanstalt. Das Außengelände lädt zur selbstständigen Erkundung ein. Daneben erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm von kostenlosen Führungen bis hin zu interaktiven Familienangeboten. Das Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv berät zu Möglichkeiten der Stasi-Akten-Einsicht. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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22. September 2026 | Eröffnung der Wanderausstellung „Erziehung durch Arbeit. „Asoziale“ als Staatsfeinde in der DDR“

Exhibeo e. V. und das Menschenrechtszentrum Cottbus laden am Dienstag, den 22. September 2026 um 18:30 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Erziehung durch Arbeit. „Asoziale“ als Staatsfeinde in der DDR“ in die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus (Bautzener Straße 140, 03050 Cottbus) ein. Die Ausstellung widmet sich einem weitgehend in Vergessenheit geratenen Kapitel der DDR-Geschichte: Die systematische Ausgrenzung, Disziplinierung und Kriminalisierung von Menschen, die als „asozial“ galten. Wer nicht dem Idealbild des „sozialistischen Menschen“ entsprach – etwa durch vermeintliche Arbeitsscheu, abweichenden Lebensstil oder die politische Haltung – wurde zum Staatsfeind erklärt. Medien, Behörden und Justiz prägten das Bild „asozialer Elemente“ als Gefahr für Ordnung, Arbeitsproduktivität und kollektive Moral.

Eine Wanderausstellung von exhibeo e.V. – Gesellschaft für politische, kulturelle und historische Forschung und Bildung, realisiert in Kooperation mit der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft e. V. (UOKG) und mit Unterstützung der Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur des Deutschen Bundestages. Die Eröffnungsveranstaltung und Präsentation der Ausstellung in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus wird gefördert durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD).

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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29. September 2026 | Bürgerberatung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?" mit anschließendem Abendvortrag

Das Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) bietet am 29. September von 11:00 bis 17:00 Uhr eine Bürgerberatung zum Thema Stasi-Akteneinsicht in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus an. Im Rahmen der Veranstaltung können Sie auch Anträge stellen. Im Anschluss lädt das Bundesarchiv um 17 Uhr zu einem öffentlichen Abendvortrag ein. 

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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07. Oktober 2026 | Nagelkreuzandacht

Das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. lädt um 17 Uhr zur öffentlichen Nagelkreuzandacht in die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ein. Die Fürbitten gelten besonders den Menschen, die unter den Spätfolgen der kommunistischen Diktatur leiden und/oder auch heute noch immer unter Diktaturbedingungen in Gefängnissen inhaftiert sind. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich willkommen!

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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23. Oktober 2026 | Lost Places – Öffentliche Führung durch verborgene Orte der ehemaligen Haftanstalt

Am Freitag, 23 Oktober 2026 lädt die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus um 11 Uhr zur geführten Erkundung der verfallenen Gebäude und Katakomben ein, die sonst aufgrund ihres unsanierten Zustandes für den normalen Besucherverkehr nicht zugänglich sind. Der knapp zweistündige Rundgang führt durch die Lost Places der Cottbuser Haftanstalt – wie die frühere Ambulanz, die Arbeitshallen und Arrestzellen. Sie alle standen über Jahrzehnte leer, der Verfall nagt an ihnen, an einigen Stellen hat sich die Natur das Gelände zurückerobert. Die Teilnahme an der öffentlichen Sonderführung ist an diesem Tag ausnahmsweise zu einem ermäßigten Preis von 20€ möglich und beinhaltet zugleich den Eintritt in die Ausstellungen. Begrenzte Plätze: Es können max. 10 Besucherinnen und Besucher teilnehmen. Anmeldung bis zum 22. Oktober 2026 unter anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de oder der Telefonnummer +49 (03 55) 29 01 33 – 0. 

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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27. Oktober 2026 | Bürgerberatung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?"

Das Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) bietet am 27. Oktober von 11:00 bis 16:00 Uhr eine Bürgerberatung zum Thema Stasi-Akteneinsicht in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus an. Im Rahmen der Veranstaltung können Sie auch Anträge stellen.

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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24. November 2026 | Bürgerberatung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?" mit anschließendem Abendvortrag

Das Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) bietet am 24. November von 11:00 bis 17:00 Uhr eine Bürgerberatung zum Thema Stasi-Akteneinsicht in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus an. Im Rahmen der Veranstaltung können Sie auch Anträge stellen. Im Anschluss lädt das Bundesarchiv um 17 Uhr zu einem öffentlichen Abendvortrag ein. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in Kürze auf unserer Website.

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. | Bautzener Straße 140 | 03050 Cottbus | Kostenlose Parkplätze

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