„Cottbus: Ein Bahnhof der Erinnerung“ - Sonderausstellung am Cottbuser Hauptbahnhof | Eröffnung im Juni 2026
Das Menschenrechtszentrum Cottbus zählt zu den 13 Institutionen, die im Rahmen der von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ausgeschriebenen Projektförderung „MemoRails“ den Zuschlag erhalten haben. Mit dem Vorhaben „Cottbus: Ein Bahnhof der Erinnerung. Deportationen und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ wird ein weitgehend in Vergessenheit geratener Teil der Cottbuser Stadtgeschichte sichtbar gemacht. Das Projekt verbindet am historischen Ort ein dauerhaftes Gedenkzeichen mit einer temporären Ausstellung in der Bahnhofshalle und einem begleitenden Veranstaltungsprogramm. Die Projektarbeit erfolgt in enger Kooperation mit lokalen Akteurinnen und Akteuren wie den Städtischen Sammlungen Cottbus, der AG Stolpersteine Cottbus und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Darüber hinaus entwickeln Schülerinnen und Schüler Peer-to-Peer-Führungen.
Die Ausstellung wird im Juni 2026 eröffnet. Nähere Infos dazu in Kürze auf unserer Website.
Ort: Cottbus Hauptbahnhof