In Kooperation mit dem Jugendkulturzentrum GLADHOUSE, dem Theaterwerk Romy Fröhlich & Maria Schneider, der Caritas mit ihrem Projekt youngcaritas und den Städtischen Sammlungen Cottbus hat das Menschenrechtszentrum das Projekt Cottbus History Hub ins Leben gerufen.
Cottbus History Hub bietet jungen Menschen von 12 bis 27 Jahren die Möglichkeit sich anhand verschiedener kreativer Methoden mit den Mechanismen und Machtausübungen einer Diktatur wie der DDR auseinanderzusetzen und sich und seine Ideen vielfältig einzubringen: In einer Podcastreihe, beim kreativen Schreiben, beim Theaterspielen oder als Teil der begleitenden Jugendcamps.
Cottbus History Hub hat eine Laufzeit von drei Themenjahren. 2026 geht es um Fragen von Recht und Unrecht, 2027 um die Auseinandersetzung mit gewaltigen Mächten und 2028 um den Einfluss von Meinungsmache. Die Ergebnisse aus den unterschiedlichen Formaten werden einmal jährlich als gemeinsamer Abschluss der Öffentlichkeit präsentiert.
Cottbus History Hub ist ein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms "Jugend erinnert" in der Förderrichtlinie SED-Unrecht. Gefördert vom Beauftragten für Kultur und Medien und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Anmeldung und Infos unter: info@cottbus-history-hub.de
Projekt-Flyer "Cottbus History Hub" als PDF (nicht barrierefrei)
Nächste Termine
Samstag, 18. April 2026, 11 bis 15 Uhr | Auftaktworkshop von Cottbus History Hub am Menschenrechtszentrum
Am 18. April findet ein gemeinsames Kennenlernen und methodisches Ausprobieren am Menschenrechtszentrum Cottbus statt. Von 11 bis 15 Uhr gibt es die Möglichkeit, sich beim Theaterspielen, Schreiben und Podcasten auszuprobieren und die anderen Teilnehmenden sowie das Team hinter Cottbus History Hub kennenzulernen. Für ein kleines Mittagessen ist gesorgt.
Samstag, 25. April 2026, 11 bis 15 Uhr | Themenworkshop von Cottbus History Hub am Menschenrechtszentrum
Am 25. April findet der thematische Einstieg in das erste Projektjahr Recht und Unrecht im Menschenrechtszentrum statt. Wie war das damals in der DDR? Gab es die gleichen Rechte und Möglichkeiten wie heute? Wer wurde in der SED-Diktatur politisch verfolgt und warum? Hatten junge Menschen freie Entfaltungsmöglichkeiten? Wie war es, nicht der Norm der “sozialistischen Persönlichkeit” zu entsprechen? Nach dem gemeinsamen Mittagessen gibt es die Möglichkeit mit dem Zeitzeugen Gilbert Furian, der 1986 in Cottbus inhaftiert war, ins Gespräch zu kommen.
Anfahrt:
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus
Hinweise zur Barrierefreiheit des Areals:
Das Gelände ist überwiegend ebenerdig, wenn auch stellenweise etwas uneben. Es gibt nur vereinzelt Bereiche mit Stufen. Das Hauptgebäude der Gedenkstätte, in welchem sich die meisten unserer Ausstellungen und Veranstaltungsräume befinden, verfügt an der Rückseite des Hauses über einen Fahrstuhl sowie Rampen. Auch ein behindertengerechtes WC ist im Foyer vorhanden, welches über eine Rampe am Haupteingang erreichbar ist.
Falls Sie besondere Bedürfnisse oder Wünsche haben, nennen Sie uns diese gerne schon im Vorfeld. Vielleicht finden wir gemeinsam eine Lösung!
