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  • Informieren, Gedenken, ins Gespräch kommen

Veranstaltungskalender

Das Menschenrechtszentrum Cottbus lädt regelmäßig zu Veranstaltungen ein, mit denen es zur Auseinandersetzung mit Demokratie und Diktatur, Zivilcourage und Toleranz anregen möchte. Darüber hinaus werden zeithistorische, menschenrechtliche sowie aktuelle politische Themen angesprochen. Im Fokus steht vielfach der ehemalige Haftort an der Bautzener Straße, in dem jahrzehntelang zahlreiche politische Häftlinge unter inhumanen Bedingungen inhaftiert waren. Ausstellungseröffnungen, Tagungen und Vorträge, Diskussionsrunden, Buchvorstellungen, Lehrerfortbildungen, Konzerte sowie Film- und Theatervorführungen gehören zum vielfältigen Veranstaltungsangebot der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus.

Sie haben Fragen zu einer Veranstaltung oder möchten regelmäßig über unsere Angebote informiert werden? Dann kontaktieren Sie uns gerne.


08. November 2026 | Gottesdienst zum Pogromgedenken - im Anschluss Eröffnung der Ausstellung "Cottbus ein Bahnhof der Erinnerung"

Der Gottesdienst beginnt um 17 Uhr. Im Anschluss sind die Besucherinnen und Besucher zur Eröffnung der Ausstellung "Cottbus: Ein Bahnhof der Erinnerung" eingeladen. Die Ausstellung zeigt wie Ausgrenzung, Entrechtung und Gewalt der Verschleppung der Cottbuser jüdischen Bevölkerung vorausgehen. Sie rückt Cottbus als Durchgangsstation von Deportationszügen in den Blick und thematisiert das Frauenzuchthaus als Ort politischer Haft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zwangsarbeit: Der Einsatz ausländischer Arbeitskräfte prägte den Alltag in zahlreichen Cottbuser Betrieben und Institutionen in der Zeit des Nationalsozialismus.

Die Ausstellung entstand im Rahmen des Programms „MemoRails – Halt! Hier wird an NS-Geschichte erinnert“ der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Projektträger ist das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. in Kooperation mit exhibeo e. V., der AG Stolpersteine Cottbus und den Städtischen Sammlungen Cottbus.

Ort: Oberkirche St. Nicolai, Oberkirchplatz 12, 03046 Cottbus

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09. November 2026 | Zentrale Veranstaltung des Landes Brandenburg zur Erinnerung an den "Mauerfall", im Anschluss Vorführung des Films „Tamara“

Am 9.11.2026 findet im Jugendkulturzentrum Glad-House in Cottbus/Chóśebuz die zentrale Veranstaltung des Landes Brandenburg zur Erinnerung an den Mauerfall statt. Sie erinnert an die Ereignisse des 9.11.1989 und deren Bedeutung für den Weg zur deutschen Wiedervereinigung. Gemeinsam getragen wird die Veranstaltung vom Landtag Brandenburg, der Staatskanzlei, dem Verfassungsgericht des Landes Brandenburg, der Beauftragten des Landes zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Stadt Cottbus/Chóśebuz. Mit dabei ist auch das Menschenrechtszentrum Cottbus. Teilnahme nur mit Anmeldung.

Ort: Glad-House, Straße der Jugend 16, 03046 Cottbus

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09 & 10. November 2026 | Ausstellungstruck „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeuginnen und Zeitzeugen“

In der mobilen Ausstellung begegnen Besuchende fünf jüdischen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen – Ruth Winkelmann, Kurt Hillmann, Charlotte Knobloch, Inge Auerbacher und Leon Weintraub – in einer realitätsnahen, immersiven Gesprächssituation. Durch eine VR-Brille erleben sie diese Überlebenden scheinbar „in echt“ und können deren Berichte auf einer emotional tiefgehenden Ebene nachvollziehen. Die besondere Innovation liegt in der Verknüpfung von historischer Erinnerung und moderner Technologie, die über herkömmliche digitale Archivierungen hinausgeht. 

„In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeuginnen und Zeitzeugen“ ist ein Kooperationsprojekt des Brandenburg Museums für Zukunft, Gegenwart und Geschichte mit der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.  Von 2022 bis 2025 in der Bildungsagenda NS-Unrecht vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert. Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und mit Unterstützung der Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung. Die Ausstellung und das Workshop-Angebot in Cottbus erfolgen in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Cottbus, dem Menschenrechtszentrum Cottbus und der ev. Oberkirchengemeinde St. Nikolai.

Tour-Stationen in Cottbus:
Für die Öffentlichkeit: Montag, 09. November 2026, 11:30 bis 16:30 Uhr auf dem Vorplatz der Oberkirche St. Nikolai, Oberkirchplatz 12, 03046 Cottbus
Für Schulen nach Anmeldung: Dienstag, 11. November 2026, 9 bis 15 Uhr in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus


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11. November 2026 | Film und Gespräch "MEMORIAL LIQUIDATION"

Am 11. November lädt das Menschenrechtszentrum Cottbus gemeinsam mit Aufarbeitung Cottbus, Memorial Deutschland und der Stadt Cottbus/Chóśebuz zu zwei Filmvorführungen mit anschließendem Gespräch in die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ein: Um 10 Uhr findet eine Veranstaltung für Schulen statt, um 17 Uhr eine Abendveranstaltung für die Öffentlichkeit.

Der Dokumentarfilm MEMORIAL LIQUIDATION begleitet die heimliche Evakuierung der Archive der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial, die Dokumente über stalinistische Repressionen, Dissidierende und die Täter der Sowjetzeit bewahren. Er zeigt auch den Abschied von den Büroräumen der Organisation, die nach einem Gerichtsbeschluss beschlagnahmt wurden. Die Filmemacher Vasily Bogatov und Taisiya Krugovykh dokumentieren damit einen entscheidenden Moment für die Arbeit von Memorial und die russische Zivilgesellschaft.

Der Film ist auf Englisch. Das anschließende Gespräch findet auf Englisch und Deutsch statt und bietet Raum, über politische Repression, die Bedeutung unabhängiger Erinnerungsarbeit und den Umgang mit Geschichte ins Gespräch zu kommen. Eintritt: frei

Anmeldung für die Schulveranstaltung unter: bildung@menschenrechtszentrum-cottbus.de, für die Abendveranstaltung unter: anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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16. November 2026 | "Außerhalb der Norm: Verfolgung als "Asoziale" in zwei Diktaturen" | Fachtag und öffentliche Abendveranstaltung

Am Montag, 16. November 2026 findet von 10 bis 18:30 Uhr der Fachtag „Außerhalb der Norm: Verfolgung und Ausgrenzung als ‚Asoziale‘ in zwei Diktaturen“ im Stadtmuseum Cottbus/Chóśebuz und im Menschenrechtszentrum Cottbus statt. Zu diesem laden wir Sie recht herzlich ein.

Die Unrechts- und Gewalterfahrungen von als „asozial“ stigmatisierten, verfolgten und kriminalisierten Menschen im deutschsprachigen Raum ist bis heute wenig beachtet. Vorangetrieben wurde diese Verfolgung von staatlichen Behörden unter jeweils spezifischen ideologischen Vorzeichen im Nationalsozialismus und in der DDR. Erstmalig nehmen sich die Ausstellungen „Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus“ (2024) und „Erziehung durch Arbeit. ‚Asoziale‘ als Staatsfeinde in der DDR“ (2026), die zeitgleich in Cottbus zu sehen sind, dieses Themas an. Ab 10 Uhr werden auf dem Fachtag beide Ausstellungen vorgestellt, Perspektiven von Betroffenen und Angehörigen gehört und Kontinuitäten der Ausgrenzung und Kriminalisierung sowie Unterschiede der Verfolgung diskutiert. 

Plätze begrenzt, Anmeldung sowohl für den Fachtag als auch für die öffentliche Abendveranstaltung bis zum 5. November erbeten unter: eva.fuchslocher@menschenrechtszentrum-cottbus.de

Ort: Die Fachtagung findet sowohl im Stadtmuseum Cottbus/Chóśebuz (Bahnhofstraße 22, 03046 Cottbus/Chóśebuz als auch im Menschenrechtszentrum Cottbus (Bautzener Straße 140, 03050 Cottbus/Chóśebuz) statt. 

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24. November 2026 | Bürgerberatung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?" - ohne Abendvortrag

Das Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) bietet am 24. November von 11:00 bis 17:00 Uhr eine Bürgerberatung zum Thema Stasi-Akteneinsicht in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus an. Im Rahmen der Veranstaltung können Sie auch Anträge stellen. Der ursprünglich für danach angekündigte Abendvortrag fällt leider aus. Wir bitten vielmals um Verständnis.

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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16. Dezember 2026 | Häftlingstreffen mit kleiner Adventsfeier und Nagelkreuzandacht

Etwa alle zwei Monate treffen sich in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus um 15 Uhr ehemalige Häftlinge der Strafvollzugseinrichtung Cottbus aus der Zeit bis zur deutschen Einheit zum gemeinsamen Austausch in gemütlicher Runde. Im Dezember wird der Termin mit einer kleinen Adventsfeier und Nagelkreuzandacht kombiniert. Auch Angehörige und andere Interessierte sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten unter anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de oder der Telefonnummer +49 (0) 355 290 133 - 0.

Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

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Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. | Bautzener Straße 140 | 03050 Cottbus | Kostenlose Parkplätze

Information und Reservierungen:

Öffnungszeiten:

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Ruhetag

Di - Fr
10 bis 17 Uhr

Sa + So
13 bis 18 Uhr

Einlass bis eine Stunde vor Schließung

An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

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