Das Zuchthaus Cottbus
war früher ein Gefängnis.
Zuchthaus ist ein altes Wort für Gefängnis.
Das Gefängnis gab es von 1860 bis 2002.
Das ist eine lange Zeit.
In dieser Zeit gab es viele Veränderungen.

Bild: Das ehemalige Gefängnis in Cottbus
Erinnern ist wichtig
Die Gedenk-Stätte erinnert an die Menschen
aus dem ehemaligen Gefängnis in Cottbus.
Viele von ihnen haben hier großes Unrecht erlebt.
Sie hatten wenig Rechte.
Die Bedingungen im Gefängnis waren sehr hart.
Zum Beispiel:
Die Gedenk-Stätte erinnert an dieses Unrecht.
Sie zeigt uns:
Menschen-Rechte müssen geschützt werden.
Dafür ist Demokratie wichtig.
Demokratie ist wichtig
Heute gibt es in Deutschland eine Demokratie.
Eine Demokratie ist eine Art zu regieren.
In einer Demokratie haben die Menschen wichtige Rechte.
Der Staat muss diese Rechte schützen.
Er muss sich an Regeln und Gesetze halten.
In einer Demokratie haben alle Menschen Rechte.
Zum Beispiel:
Das war nicht immer so.

Bild: Hand mit Wahl-Zetteln
Dikaturen
In einer Diktatur haben die Menschen nur wenige Rechte.
Menschen mit einer anderen Meinung
können ins Gefängnis kommen.
In Deutschland gab es zwei Diktaturen:
DDR ist die Abkürzung für Deutsche Demokratische Republik.
Aber die DDR war keine Demokratie.
Sie war eine Diktatur.

Bild: Hand-Schellen aus dem ehemaligen Gefängnis
Aufgaben der Gedenk-Stätte
Die Gedenk-Stätte erinnert an die Zeiten
als Deutschland eine Diktatur war.
Und keine Demokratie.
Und wir können daraus lernen:
Das Gefängnis in der NS-Zeit
Die NS-Zeit war von 1933 bis 1945.
Deutschland war damals eine Diktatur.
In dieser Zeit waren die National-Sozialisten
in Deutschland an der Macht.
Man sagt auch kurz: Nazis.
Die Nazis haben viele Menschen verfolgt und ermordet.
Zum Beispiel:
Eine Zeit lang waren im Cottbuser Gefängnis nur Frauen eingesperrt.
Das war in der Zeit von 1937 bis 1945.
Die Nazis verfolgten zum Beispiel:
Viele Menschen haben sich gegenseitig geholfen.
Zum Beispiel:
Frauen haben verfolgte Menschen
bei sich zu Hause versteckt.
Auch diese Frauen sind verhaftet worden.
Im Cottbuser Gefängnis waren auch
Frauen aus anderen Ländern.
Zum Beispiel aus:
Einige Frauen waren aus anderen Gründen im Gefängnis.
Sie hatten zum Beispiel etwas gestohlen.

Bild: Ausstellung in der Gedenk-Stätte
Das Gefängnis in der DDR-Zeit
Die NS-Zeit endete 1945.
Nach dem Zweiten Welt-Krieg wurde
Deutschland aufgeteilt.
Erst war Deutschland in vier Teile aufgeteilt.
Später gab es zwei deutsche Staaten.
Ein Staat hieß DDR.
Die DDR gab es von 1949 bis 1990.

Bild: Die Teilung von Deutschland
Die DDR war eine Diktatur.
Die Regierung bestimmte viele Dinge.
Zum Beispiel:
Manche Menschen waren gegen die Regierung.
Andere Menschen wollten die DDR verlassen.
Dafür konnten sie bestraft werden.
Viele von ihnen kamen auch ins Cottbuser Gefängnis.

Bild: Menschen in der DDR bei einem Protest / Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-1990-0108-033 / Friedrich Gahlbeck / CC-BY-SA 3.0
Die Stadt Cottbus gehörte auch zur DDR.
In der DDR-Zeit waren im Cottbuser Gefängnis
ab 1954 nur Männer eingesperrt.
Von 1945 bis 1954 gab es dort Frauen und Männer.
Im Jahr 1990 war die DDR vorbei.
Die beiden deutschen Länder
wurden wieder zu einem Land.
Das Land heißt Bundes-Republik Deutschland.
Das ist das Deutschland von heute.
Ganz Deutschland ist seitdem eine Demokratie.
Nach 1990 hat sich viel verändert.
Menschen sind dann aus anderen Gründen
ins Cottbuser Gefängnis gekommen.
Zum Beispiel wegen:
Nicht mehr wegen ihrer politischen Meinung.
Das Gefängnis hieß:
Justiz-Vollzugs-Anstalt Cottbus.
Die Abkürzung ist: JVA.
Im Jahr 2002 wurde das Gefängnis geschlossen.
Der Verein heißt:
Menschen-Rechts-Zentrum Cottbus e. V.
Der Verein hat das ehemalige Gefängnis
im Jahr 2011 gekauft.
Seit 2012 gibt es dort die Gedenk-Stätte.
Die Gedenk-Stätte heißt Gedenk-Stätte Zuchthaus Cottbus.

Bild: Logo des Vereins
Ausstellungen besuchen
In den Ausstellungen lernen wir mehr
über die Gefangenen im Cottbuser Gefängnis.
Zum Beispiel:

Bild: Ein Blick in die Ausstellungs-Räume
Führungen
Wir bieten Führungen an.
Die Führungen können auch in Einfacher Sprache sein.
Und auf Englisch.
Bei den Führungen gibt es verschiedene Themen.
Zum Beispiel:
Für eine Führung brauchen Sie einen Termin.
Infos und Anmeldung
í ½í³ž Telefon: +49 (0) 355 /290 133-0
í ½í³© E-Mail: anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de

Bild: Ein ehemaliger Häftling zeigt einer Gruppe die Gedenk-Stätte.
Angebote für Gruppen
Bei unseren Gruppen-Angeboten
lernt man gemeinsam mehr über ein Thema.
Man spricht miteinander.
Eine Person leitet das Treffen.
Die Gruppen-Angebote gibt es auch:
Infos und Anmeldung
í ½í³ž Telefon: +49 (0) 355 / 290 133-0
í ½í³© E-Mail: anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de

Bild: Gruppen-Angebot in der Gedenk-Stätte
Öffentliche Veranstaltungen besuchen
In der Gedenk-Stätte gibt es:
Es gibt zum Beispiel:
All diese Angebote können Sie
ohne eine Gruppe besuchen.
Sie können allein kommen.
Oder mit Freunden und Familie.
Bei manchen Veranstaltungen
erzählen Menschen ihre persönliche Geschichte.
Manche von ihnen waren selbst
im Cottbuser Gefängnis eingesperrt.
Sie können ihnen Fragen stellen.
Bild: Ehemalige Gefangene bei einer Veranstaltung
Führungen in Leichter Sprache
Die Gedenk-Stätte Zuchthaus Cottbus bietet Führungen in Einfacher Sprache an.
Auch Führungen auf Englisch sind möglich.
Hierzu muss man einen Termin vereinbaren.
Führungen bezahlt man extra:
Dazu kommt der Eintritt pro Person.
Öffentliche Veranstaltungen
Unsere öffentlichen Veranstaltungen sind oft kostenlos.
Die Termine stehen in unserem Veranstaltungs-Planer.
Die Texte im Veranstaltungs-Planer sind in schwerer Sprache.
Hier geht es zum Veranstaltungs-Planer.
Fragen Sie uns gerne:
Sie können uns anrufen.
Oder Sie schreiben uns.
Dann erzählen wir Ihnen mehr über unsere Angebote.
☎ Telefon: +49 (0) 355 / 290 133-0
@ E-Mail: anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de
Montags und an Feiertagen
geschlossen.
Auch an einigen anderen Tagen
ist die Gedenk-Stätte geschlossen.
Die Schließtage finden Sie über diesen Link:
Bitte klicken Sie hier.
Adresse
Menschen-Rechts-Zentrum Cottbus e. V.
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus
Der Eintritt kostet 8 Euro pro Person.
5€ kostet der Eintritt für Menschen mit:
Und für Schülerinnen und Schüler.
Führungen und Gruppen-Angebote kosten extra.
Fragen Sie uns gerne nach den Preisen.
Sie können vor Ort mit Bargeld bezahlen.
Oder mit EC-Karte.
Kostenlose Veranstaltungen
Unsere öffentlichen Veranstaltungen sind oft kostenlos.
Die Termine stehen in unserem Veranstaltungs-Planer.
Die Texte im Planer sind in schwerer Sprache.
Hier geht es zum Veranstaltungsplaner.
Fragen Sie uns gerne
wenn Sie etwas nicht verstehen
oder mehr dazu wissen möchten.
Sie können uns anrufen.
Oder Sie schreiben uns.
Wir erzählen Ihnen mehr über unsere Angebote.
Infos und Anmeldung
☎ Telefon: +49 (0) 355 / 290 133-0
@ E-Mail: anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de
Unser Gelände ist an vielen Stellen barriere-frei.
Das Haupt-Gebäude hat
Im Erdgeschoss gibt es
eine barriere-freie Toilette.
Das Gelände draußen ist an manchen Stellen uneben.
Einige Bereiche haben Stufen.
Zum Beispiel:
Bild: Das Gelände von der Gedenk-Stätte
Hilfe vor Ort
Wir helfen Ihnen bei Ihrem Besuch.
Es gibt zum Beispiel:
Blinden-Hunde und Assistenz-Hunde
dürfen mit auf das Gelände.

Bild: Menschen bei einer Veranstaltung
Brauchen Sie weitere Hilfe?
Sprechen Sie uns an.
Wir finden dann eine Lösung.
Kontakt:
☎ Telefon: +49 (0) 355 / 290 133-0
@ E-Mail: anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. | Bautzener Straße 140 | 03050 Cottbus | Kostenlose Parkplätze
Information und Reservierungen:
Öffnungszeiten:
Mo
Ruhetag
Di - Fr
10 bis 17 Uhr
Sa + So
13 bis 18 Uhr
Einlass bis eine Stunde vor Schließung
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.